Jahresende. Sonne, Sangría und die Polizei.

Blaue oder grüne Augen, ein Schlüssel und... brauche ich einen Anwalt?

Finales de año. Sol, sangría y la policía.

Ojos azules o verdes, una llave y... necesito un abogado?

— „Aber ich verstehe nicht... stehst du auf Blonde oder auf Brünette?“ — „Ich weiß nicht, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht“, antwortete ich ihm. — „Aber sie, ist sie blond oder brünett?“, hakte er nach. — „Sie ist meine Freundin. Wir sind Freunde.“ — „Aber sie gefällt dir.“ — „Klar gefällt sie mir. Sie ist sehr hübsch, hat wunderschöne grüne Augen... obwohl ich ihr immer sage, dass sie blau sind, nur um sie zu ärgern, und dann lachen wir. Aber ich glaube, sie sieht mich nur als einen Freund.“ — „Und warum hast du sie nicht einfach gefragt?“, sagte er und sah mich an, als wäre ich ein Außerirdischer. — „Ich weiß es nicht. Neulich waren wir aus, haben was getrunken, hatten wahnsinnig viel Spaß... und danach sind wir zu McDonald's gegangen.“ — „Zu McDonald's? Ernsthaft? Und warum seid ihr nicht zu dir nach Hause gegangen?“ — „Ich weiß es nicht! Weil sie meine Freundin ist! Lass mich in Ruhe.“ — „Ricardo, bitte...“

—"Pero no entiendo... ¿te gustan las rubias o las morenas?" —"No lo sé, nunca me he puesto a pensarlo", le respondí. —"Pero ella, ¿es rubia o morena?", insistió él. —"Ella es mi amiga. Somos amigos". —"Pero te gusta". —"Claro que me gusta. Es muy guapa, tiene unos ojos verdes preciosos... aunque yo siempre le digo que son azules para molestarla, y nos reímos. Pero creo que ella me ve solo como un amigo". —"¿Y por qué no le has preguntado?", me dijo él, mirándome como si yo fuera un extraterrestre. —"No lo sé. El otro día salimos, tomamos algo, nos divertimos muchísimo... y luego nos fuimos al McDonald's". —"¿Al McDonald's? ¿Dices en serio? ¿Y por qué no fueron a tu casa?" —"¡No lo sé! ¡Porque es mi amiga! Déjame en paz". —"Ricardo, por favor..."

Und so, während wir über mein fast perfektes Mädchen sprachen, betraten wir mit ein paar Bierchen seine Wohnung. Es fing in Köln schon an, kalt zu werden, und er lachte immer noch über meine Verführungskünste.

Y así, mientras hablábamos sobre mi chica casi perfecta, entrábamos a su piso con unas cervezas. Ya empezaba a hacer frío en Colonia, y él aún seguía riéndose de mis dotes de seducción.

— „Aber warum hast du ihr nichts gesagt?“, stichelte er weiter. — „Ich weiß nicht, ich glaube, wir sind einfach Freunde. Außerdem weiß ich nicht, ob sie überhaupt mehr will.“ — „Und du wirst es auch nie herausfinden, wenn du sie nicht fragst oder es ihr sagst. Seit wann so viele Zweifel, Ricardo? Du überraschst mich.“

—"Pero ¿por qué no le dijiste nada?", seguía pinchando. —"No lo sé, creo que somos amigos. Además, yo no sé si ella quiere algo más". —"Y no lo vas a saber si no se lo preguntas o se lo dices. ¿Desde cuándo tanta duda, Ricardo? Me sorprendes".

Er öffnete die Tür und wir setzten uns. Damals habe ich noch geraucht, also gingen wir auf den Balkon, um den Leuten auf der Straße zuzusehen. Zwischen dem Rauch und meiner Frustration rutschte es mir heraus: — „Weißt du was? Ich brauche eine Reise. Ich fahre weg. Lass uns verreisen! Was meinst du?“

Abrió la puerta y nos sentamos. En ese tiempo yo fumaba, así que salimos al balcón a mirar a la gente pasar. Entre el humo y la frustración, le solté: —"¿Sabes qué? Necesito un viaje. Me voy de viaje. ¡Vámonos de viaje! ¿Te parece?".

Er stand auf, ohne ein Wort zu sagen, und ging in die Wohnung. Er kam mit einem Briefumschlag in der Hand wieder heraus. Er stand noch unter dem Einfluss einer „lustigen Zigarette“. Er stellte sich vor mich, kam näher, legte mir ganz ernsthaft eine Hand aufs Knie und starrte mich an.

Él se levantó sin decirme una palabra y entró al piso. Volvió a salir con un sobre en la mano. Aún estaba bajo los efectos de un "cigarrillo divertido". Se paró frente a mí, se acercó, me puso una mano en la rodilla con mucha seriedad y se quedó mirándome fijamente.

Ich wurde total nervös. — „Was machst du da, Verrückter? Willst du mir einen Heiratsantrag machen oder was?“ Es war ein sehr seltsamer und sehr lustiger Moment.

Yo me puse todo nervioso. —"¿Qué haces, loco? ¿Me vas a pedir matrimonio o qué?". Fue un momento muy raro y muy divertido.

Mein Freund Andreas, von dem ich eigentlich immer dachte, dass er einen ganz anderen Humor hatte als der Rest der Deutschen, sagte nichts. Er reichte mir den Umschlag. Ich öffnete ihn sofort und sah eine Adresse in Spanien, zusammen mit ein paar Schlüsseln.

Mi amigo Andreas, de quien normalmente siempre pensaba que tenía un humor muy diferente al del resto de los alemanes, no dijo nada. Me tendió el sobre. Lo abrí inmediatamente y vi una dirección en España, junto a unas llaves.

— „Das glaube ich dir nicht. Ich muss dir was erzählen...“, fing er an zu sagen. — „Ja, klar!“, unterbrach ich ihn, „aber wir fliegen da hin!“

—"No te creo. Tengo que contarte algo...", empezó a decirme. —"¡Sí, claro!", le interrumpí, "¡pero nos vamos a ir!".

Ich holte sofort mein Handy raus. Er versuchte weiter zu reden: „Ricardo, aber wir müssen reden...“. — „Mach dir keine Sorgen, Verrückter! Wir werden nur ganz wenig trinken, wir werden das Haus nicht zerstören, wir werden Partys feiern... und ich will das Mädchen mit den blauen Augen vergessen. Oder waren sie grün? Ich weiß es schon gar nicht mehr. Aber wir fliegen!“

Saqué inmediatamente mi móvil. Él seguía intentando hablar: "Ricardo, pero tenemos que hablar...". —"¡No te preocupes, loco! Vamos a tomar muy poco, no vamos a destruir la casa, vamos a hacer fiestas... y yo quiero olvidarme de la chica de ojos azules. ¿O eran verdes? Ya no lo recuerdo. ¡Pero nos vamos!".

Ich weiß nicht wie, aber eine Minute später waren wir völlig euphorisiert auf der Ryanair-Website und suchten nach Flügen. Andreas war natürlich mein Spanischschüler, und mit der Zeit waren wir sehr gute Freunde geworden. Ich dachte, es wäre die perfekte Reise: Wir wären zusammen und würden den ganzen Tag Spanisch sprechen. Wir setzten uns das als Ziel, während wir weiter tranken, uns betranken, unsere zukünftige Reise planten und uns kaputtlachten darüber, warum zum Teufel ich das Mädchen mit den grünen Augen zu McDonald's mitgenommen hatte.

No sé cómo, pero al minuto siguiente estábamos en la página de Ryanair buscando vuelos, completamente emocionados. Andreas, por supuesto, era mi alumno de español, y con el tiempo nos habíamos hecho muy buenos amigos. Pensé que sería el viaje perfecto: estaríamos juntos y hablaríamos todo el día en español. Nos lo propusimos como meta mientras seguíamos bebiendo, emborrachándonos, planeando nuestro futuro viaje y riéndonos a carcajadas de por qué diablos había llevado a la chica de ojos verdes al McDonald's.

Der Tag kam. Wir trafen uns am Flughafen Köln-Bonn. Ich war glücklich. Ich hatte einen sehr kleinen Koffer gepackt, nur das Nötigste: Shorts, Sonnenbrille, Kamera, Reisepass und ein paar Packungen Kondome, die ich komplett aufzubrauchen gedachte (und falls ich mehr bräuchte, würde ich sie dort kaufen).

El día llegó. Nos encontramos en el aeropuerto de Colonia-Bonn. Yo estaba feliz. Había hecho una maleta muy pequeña, solo lo indispensable: shorts, gafas de sol, la cámara, el pasaporte y un par de cajas de preservativos que pensaba usar en su totalidad (y si necesitaba más, las compraría allá).

Niemals, nicht in meinen wildesten Träumen, hätte ich gedacht, dass diese Reise auf dem Polizeirevier von Alicante enden würde.

Jamás, en mis sueños más salvajes, pensé que ese viaje terminaría en la comisaría de Alicante.

Wir landeten. Was für eine Hitze! In Köln war es schon kühl, aber hier brannte die Sonne auf diese Art, die dir das Gefühl von Freiheit gibt. Alle liefen in Shorts und Sandalen herum. Andreas suchte auf seinem Handy nach dem Weg, während ich einfach nur das Licht genoss und an die Woche voller Wein, Tapas und Partys dachte, die uns erwartete.

Aterrizamos. ¡Qué calor! En Colonia ya hacía fresco, pero allí el sol quemaba de esa forma que te da libertad. Todos caminaban en shorts y sandalias. Andreas estaba con el teléfono buscando cómo llegar, mientras yo simplemente miraba la luz, pensando en la semana de vino, tapas y fiestas que nos esperaba.

Wir kamen am Haus an. Das wunderschöne Haus von Andreas. Wir standen davor und beide ließen ein „Wow!“ entfahren. Ich sah ihn an und fragte: „Gehört das deinen Eltern?“. Er sah mich an, zögerte eine Sekunde und nickte dann.

Llegamos a la casa. La preciosa casa de Andreas. Nos quedamos parados frente a ella y ambos soltamos un "¡Wow!". Yo le miré y le dije: "¿Es de tus padres?". Él me miró, dudó un segundo y movió la cabeza asintiendo.

Wir gingen den langen Weg zwischen dem Eingangstor und der Haustür entlang. Der Garten war riesig, etwas verwildert, aber wirklich wunderschön. Ich schlug ihm vor, ihn am nächsten Tag aufzuräumen und unseren Grill an einer Seite aufzustellen. Er sah mich an und nickte wieder. Ich bemerkte ein gewisses Unbehagen in seinem Gesicht, vielleicht etwas Nostalgie. Es war sein Elternhaus, nahm ich an. Mir wurde klar, dass ich eigentlich nicht viel über ihn oder seine Eltern wusste, genauso wie er nicht viel über meine wusste. Wir sprachen nur über Bier, Frauen und Reisen.

Caminamos por el largo sendero que había entre la entrada y la puerta principal. El jardín era enorme, algo descuidado, pero realmente hermoso. Le propuse limpiarlo al día siguiente y poner nuestra parrilla en uno de los lados. Él me miró y volvió a asentir. Sentí un poco de incomodidad en su rostro, posiblemente algo de nostalgia. Era la casa de su infancia, supuse. Me di cuenta de que, en realidad, no sabía mucho de él ni de sus padres, igual que él no sabía mucho de los míos. Solo hablábamos de cervezas, chicas y viajes.

Wir öffneten die Tür. Ich fing an, die Laken wegzunehmen, mit denen das Sofa und der Tisch abgedeckt waren. Er blieb im Flur stehen und sagte: „Ich dreh mal eine Runde“. Ich stellte mir vor, dass es hart sein musste, sein altes Zuhause wiederzusehen. Ich wollte ihn fragen, wie lange er schon nicht mehr hier gewesen war, hielt mich aber zurück. „Egal“, dachte ich, „mit ein bisschen Alkohol, gutem Essen und Mädchen wird das schon wieder“.

Abrimos la puerta. Empecé a quitar las sábanas que cubrían el sofá y la mesa. Él se quedó en el pasillo y me dijo: "Voy a dar una vuelta". Me imaginé que debía ser duro ver su antigua casa. Quise preguntarle cuánto tiempo hacía que no pisaba ese lugar, pero me contuve. "No importa", pensé, "ya se le pasará con un poco de alcohol, buena comida y chicas".

Wie lustig es ist, sich jetzt daran zu erinnern. Jetzt betrachte ich es mit dem klaren Verstand von jemandem, der das Ende kennt, aber in jenen Tagen... war ich zu Tode erschrocken.

Qué divertido es recordarlo ahora. Ahora lo veo con la mente clara de quien sabe el final, pero en esos días... estuve aterrorizado.

Am ersten Abend gingen wir Tapas essen. Ich fragte ihn, was seine Lieblingslokale in der Gegend seien. Er sah mich an und sagte: „Such du aus. Du bist der Gast“. Ich dachte: „Perfekt, wir gehen ins erstbeste, das wir finden, und springen dann zum zweiten“. Das nennt man tapear. Wir kamen in die erste Bar, dann in die zweite, und bei der dritten hatte er schon wieder seine alte Laune zurück. Wir lachten uns über unseren eigenen Blödsinn kaputt und redeten mit jedem. Er war glücklich, weil er endlich Spanisch sprechen konnte, ohne nur sagen zu müssen: "Hola, soy Andreas y soy de Colonia". Er konnte fast normal reden. Es war sein Traum und ich war stolz: erstens, weil er mein Schüler war, und zweitens, weil er mein Freund war.

La primera noche salimos a comer tapas. Le pregunté cuáles eran sus lugares favoritos de la zona. Él me miró y me dijo: "Escoge tú. Tú eres el invitado". Pensé: "Perfecto, vamos al primero que encontremos y luego saltamos al segundo". Eso es tapear. Llegamos al primer bar, luego al segundo, y para el tercero él ya había recuperado el ánimo de siempre. Nos moríamos de risa con nuestras tonterías, hablando con todo el mundo. Él estaba feliz porque por fin podía hablar español sin tener que decir solo: "Hola, soy Andreas y soy de Colonia". Podía hablar casi normal. Era su sueño y yo estaba orgulloso: primero porque era mi alumno, y segundo porque era mi amigo.

Der zweite Tag war sehr ähnlich: Wir lernten noch mehr Leute kennen, wir hatten Spaß. Am vierten Tag versuchten wir, eine Pause einzulegen, aber die Wahrheit ist, wir konnten einfach nicht mehr aufhören. Wir hatten zwei Engländerinnen kennengelernt, die ebenfalls Alicante besuchten. Ich versuchte, mein bestes Englisch mit ihnen zu sprechen, bis ich zu meiner Schande feststellte, dass ihr Spanisch viel besser war als mein Englisch.

El segundo día fue muy parecido: conocimos más gente, nos divertimos. Al cuarto día intentamos hacer una pausa, pero la verdad es que ya no podíamos parar. Habíamos conocido a dos chicas de Inglaterra que también estaban de visita en Alicante. Yo trataba de usar mi mejor inglés con ellas, hasta que descubrí, para mi vergüenza, que su español era mucho mejor que mi inglés.

Wir gingen alle zu Andreas’ Haus. Schon etwas angetrunken, fingen wir an, im Garten bei sehr lauter Musik zu trinken. Irgendwann ging eines der Mädchen ins Wohnzimmer und kam mit einem gerahmten Foto zurück. — „Du hast dich seit deiner Kindheit aber extrem verändert!“, sagte sie und sah ihn an. „Eine radikale Veränderung!“. Das andere Mädchen nahm das Foto und nickte: „Wow, du hast dich wirklich sehr verändert. Deine Gesichtszüge...“.

Fuimos todos a la casa de Andreas. Algo ebrios, empezamos a tomar en el jardín con la música muy alta. En un momento dado, una de las chicas entró al salón y volvió con una foto enmarcada. —"¡Has cambiado muchísimo desde tu niñez hasta ahora!", le dijo mirándolo. "¡Un cambio radical!". La otra chica tomó la foto y asintió: "Wow, de verdad has cambiado mucho. Tus facciones...".

Andreas errötete. Oder besser gesagt, er bekam Angst. Er nahm ihr schnell das Foto ab, zwang sich zu einem Lächeln und sah mich an. Ich verstand nicht warum, aber seine Augen schrien: "Hilf mir".

Andreas se ruborizó. O más bien, yo diría que se asustó. Tomó la foto rápidamente, forzó una sonrisa y me miró. No entendí por qué, pero sus ojos gritaban: "Ayúdame".

Meinem Stil treu bleibend, packte ich eines der Mädchen am Arm und sagte: „Lass uns oben weiterreden“. Wir gingen in eines der Zimmer im ersten Stock. Die Musik dröhnte immer noch durch das ganze Haus.

Fiel a mi estilo, agarré a una de las chicas del brazo y le dije: "Vamos a conversar arriba". Subimos a una de las habitaciones. La música aún retumbaba por toda la casa.

Und dann passierte es.

Y entonces, sucedió.

Jemand fing an, eindringlich an der Haustür zu klingeln. Ich stand auf und ging die Treppe hinunter, weil ich dachte, Andreas wäre vielleicht rausgegangen und hätte sich ausgesperrt. Plötzlich ging die Musik schlagartig aus. Jemand hatte den Stecker der Anlage gezogen.

Alguien empezó a tocar el timbre de la puerta principal de forma insistente. Me levanté y bajé las escaleras, pensando que quizás Andreas había salido y se había quedado fuera sin llaves. De pronto, la música se apagó de golpe. Alguien había desenchufado el equipo.

Ich schaute durch das große Wohnzimmerfenster. Da draußen blinkten Lichter. Blau und rot. Blau und rot. Die Lichter verstörten mich, ich war betrunken genug, um die Situation nicht richtig verarbeiten zu können, aber die Klingel läutete gnadenlos weiter.

Miré hacia el ventanal del salón. Había unas luces destellando. Azul y rojo. Azul y rojo. Las luces me perturbaban, estaba lo suficientemente borracho como para no procesar la situación, pero el timbre seguía sonando sin piedad.

Als ich gerade die Tür öffnen wollte, hörte ich Andreas, der mich ganz leise von der Treppe aus rief. Er war halbnackt, verborgen zwischen der Dunkelheit und dem Mondlicht, das durch das Fenster fiel. Ich ging auf ihn zu und sagte: „Bist du hier? Wer hat die Musik ausgemacht?“. Er packte mich am Arm und fing an, mich ins obere Stockwerk zu ziehen. In perfektem Spanisch, getrieben von Panik, flüsterte er mir zu: „Ich muss dringend mit dir reden“.

Cuando ya iba a abrir la puerta, escuché a Andreas llamándome en voz muy baja desde la escalera. Estaba semidesnudo, oculto entre la oscuridad y la luz de la luna que entraba por la ventana. Me acerqué a él y le dije: "¿Estás acá? ¿Quién apagó la música?". Me agarró del brazo y empezó a tirar de mí hacia el piso de arriba. Con un español perfecto, empujado por el pánico, me susurró: "Tengo que hablar contigo urgentemente".

In diesem Moment wandte ich meinen Blick wieder den Vorhängen und den bunten Lichtern zu und verstand alles. Es war die Polizei. Wahrscheinlich hatten die Nachbarn wegen des Lärms angerufen.

En ese momento, giré la vista nuevamente hacia las cortinas y las luces de colores y lo entendí todo. Era la policía. Seguramente los vecinos habían llamado por el ruido.

Ich versuchte ihn zu beruhigen. Er war völlig durcheinander, zitterte. — „Mach dir keine Sorgen, Verrückter! Das gibt sicher nur eine kleine Geldstrafe. Ich glaube nicht, dass die Nachbarn sich so sehr aufgeregt haben, die Häuser hier sind doch riesig...“.

Traté de tranquilizarlo. Él estaba ofuscado, temblando. —"¡No te preocupes, loco! Seguro que es solo una multa pequeña. No creo que los vecinos se hayan molestado tanto, si las casas acá son enormes...".

Aber er zog mich weiter in die Dunkelheit des Flurs im oberen Stockwerk. Ich fing an, richtig Angst zu bekommen. — „Andreas... sag mir, was passiert ist“.

Pero él me seguía jalando hacia la oscuridad del pasillo de arriba. Empecé a asustarme de verdad. —"Andreas... dime qué pasó".

Mit sehr leiser Stimme und weit aufgerissenen Augen ließ er die Bombe platzen: — „Richi... das ist nicht mein Haus. Auch nicht das meiner Familie“.

Con voz muy bajita y los ojos muy abiertos, me soltó la bomba: —"Richi... esta no es mi casa. Ni la de mi familia".

Ich fing an, leise zu lachen. Ein nervöses, ungläubiges Lachen. — „Wovon redest du, Verrückter? Du verarschst mich doch, oder?“. — „Nein. Es ist nicht mein Haus“. — „Verarsch mich nicht!“, flüsterte ich und packte ihn an den Schultern. „Wem gehört das Haus dann? Du hattest den Schlüssel! Du hattest die Adresse in dem Umschlag! Dein Foto steht da unten!“. — „Der auf dem Foto bin nicht ich...“, stammelte er. „Ich weiß nicht, wem dieses Haus gehört, Ricardo“.

Yo me comencé a reír despacio. Una risa nerviosa, incrédula. —"¿De qué hablas, loco? Me estás tomando el pelo, ¿no?". —"No. No es mi casa". —"¡No me jodas!", le susurré, agarrándolo de los hombros. "¿De quién es la casa entonces? ¡Tú tenías la llave! ¡Tenías la dirección en el sobre! ¡Tu foto está ahí abajo!". —"Ese de la foto no soy yo...", balbuceó. "No sé de quién es esta casa, Ricardo".

Ricardo Ruiz

Autor, Fast-Informatiker, Koch, Kampfsportler und ein Liebhaber der Fotografie. Aber vor allem: Der Typ, der die Struktur des Spanischen hackt, damit du es endlich sprichst, statt es nur zu studieren.

Clemensstraße 39 · Köln

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